Gedankenaustausch zum Thema “Pfarrgruppe und PGR-Wahlen”

Hervorgehoben

Am Sonntag, 01.03. nach dem 10-Uhr-Gottesdienst veranstaltet der Pfarrgemeinderat  im Pfarrzentrum ein Stehcafé mit
Gedankenaustausch zum Thema “Pfarrgruppe und PGR-Wahlen”
Lesen Sie dazu die Pressemitteilung der PGR-Vorstände von St. Laurentius und Heilig Kreuz:

Drei Modelle für den Pfarrgemeinderat

Mit der Neubesetzung der Pfarrerstelle in St. Georg hat der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann entschieden, dass die Pfarreien Heilig Kreuz Auerbach und St. Laurentius Bensheim ab Herbst 2016 eine Pfarrgruppe bilden werden. Dies bedeutet, dass sie als zwei eigenständige Pfarreien unter der Leitung eines Pfarrers weiter bestehen.  Personelle Entscheidungen sind noch nicht gefallen, aber die Gremien der beiden Gemeinden haben sich schon im Herbst 2014 auf einen gemeinsamen Weg gemacht, um zu beraten, wie eine verstärkte Kooperation aussehen kann.

Zwei unabhängige Verwaltungen

Während feststeht, dass es weiterhin zwei unabhängige Verwaltungsräte geben wird, die das Vermögen der jeweiligen Kirchengemeinde verwalten und diese im Rechtsverkehr vertreten, gibt es  für die Arbeit in den Pfarrgemeinderäten (PGR) mehr Spielräume.  Anlässlich der im November  2015 anstehenden PGR-Wahlen erläuterte Ulrich Janson, im Bischöflichen Ordinariat in Mainz zuständig für die PGR des Bistums, auf einer gemeinsamen Sitzung Anfang Februar  drei verschiedene Modelle für die zukünftige Arbeit:

Modell eins: Weiterhin zwei unabhängige PGRs mit sporadischen Treffen der beiden Gremien für die gesamte Legislaturperiode (bis Ende 2019)

Modell zwei: Getrennte Wahlen im November 2015 und Zusammenführung zu einem Gesamtpfarrgemeinderat nach Bildung der Pfarrgruppe

Modell drei: Zusammenführung  der beiden PGRs im Anschluss an die Wahlen im November 2015

Die Mitglieder der beiden PGRs  haben sich bereits  intensiv mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Optionen auseinandergesetzt, eine Entscheidung müssen sie bis zum Juni dieses Jahres fällen, um gegebenenfalls  die notwendigen Anträge zur Bildung eines Gesamtpfarrgemeinderates zu stellen.

Wenn auch die Entscheidung darüber, welchen Weg die Gemeinden gehen werden, bei den jetzigen PGRs liegt, wollen die Gremienmitglieder die Gemeinden in diesen Prozess mit einbinden und ihnen  die Möglichkeit geben, Fragen zu den einzelnen Modellen zu stellen und Gesichtspunkte in die Diskussion einzubringen, die bei der Entscheidung der Pfarrgemeinderäte eine Rolle spielen könnten.

Diese Gelegenheit wird es sowohl in Heilig Kreuz am Sonntag, den 01.03. 2015 als auch in St. Laurentius am 08.03.2015 nach dem 10-Uhr-Gottesdienst im jeweiligen Pfarrzentrum geben.

Erstkommunionkinder erkunden die Bibel

Wie schmeckt die Bibel?

Die Erstkommunionkinder der Gemeinde Heilig Kreuz konnten einen Samstagabend lang das Buch der Bücher kennenlernen und auf vielerlei unterschiedliche Art erfahren.

img_3636Beim Bibelabend am 7. Februar kamen Spaß und Spannung nicht zu kurz, die mit gebrachten Decken sorgten für kuschelige Vorlesemomente, viele Lieder füllten Pfarrzentrum und Kirche mit Klang. img_3637An verschiedenen Stationen konnten die Kinder Lichter basteln oder in hebräischer Schrift ihren Namen schreiben; sie konnten Rätsel zur Bibel lösen und verschiedene Nahrungsmittel, die in Geschichten wie dem Auszug aus Ägypten oder in Gleichnissen wie dem des Weinstocks genannt werden, schmecken. img_3638In der dunklen Abendkirche begleiteten sie mit Instrumenten die Geschichte wie Jesus den Sturm stillt, ein wenig später erleuchteten die Kerzen der Kinder das Dunkel. Das Buffet, zu dem jedes Kind etwas mitgebracht hatte, stillte jeden Hunger.DSCN0732

Initiiert vom PGR hatten sich einige Katechetinnen zusammengetan und das Kinderangebot organisiert. Unterstützt wurden sie durch eine Gitarrenspielerin aus der Gemeinde und Gemeindereferentin Irmgard Schatz. Susis Obstladen spendete exotische Früchte für das “Bibel-Buffet”. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön!

(Ursula Stroth)

 

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25 Erstkommunionkinder haben sich auf dem Weg gemacht

Gut 25 Kinder aus Auerbach und Hochstätten, die sich dieses Jahr auf ihre Erstkommunion vorbereiten, wurden im Familiengottesdienst am 1. Februar der Gemeinde vorgestellt.  20150201_Kommunionkinder-4

Gemeindereferentin Frau Schatz hatte ermöglicht, dass sich viele der Kinder in Wort und Tat am Gottesdienst beteiligen konnten, Pfarrer Belényesi lud die Kinder in den Altarraum ein und segnete sie für ihren weiteren Vorbereitungsweg. Anschließend trafen sich die Kinder zusammen mit ihren Familien im Pfarrzentrum, um bei Fingerfood und Spielen den Gottesdienst ausklingen zu lassen. und für ihren weiteren Weg hin zur Erstkommunion gesegnet. 20150201_Kommunionkinder-5

Die erste „Halbzeit“ der Vorbereitungszeit ist nun schon herum und Kinder und Eltern gehen in großen Schritten auf das Fest zu. 20150201_Kommunionkinder-3Als Zeichen dafür steht ab sofort in der Kirche der ein bunter Regenbogen mit Weidenzweigen und den Fotos der Kinder. Der Regenbogen ist ein Symbol für die Liebe Gottes zu den Menschen. Er will zeigen, dass Gott diese Kinder liebt.
Der Weg der Kinder wird mit dem Fest der ersten Heiligen Kommunion am 19. April 2015 nicht zu Ende sein, sondern – und dies glauben wir fest unter Gottes Segen – weitergehen.

(us)

Gottesdienste an Weihnachten 2014 und Neujahr 2015

Mittwoch. 24.12.2014 – Heilig Abend

15.30 Uhr            Krippenfeier (besonders für Kleinkinder)
17.30 Uhr            Familienchristmette
22.00 Uhr            Christmette

Donnerstag, 25.12.2014 – 1. Weihnachtstag

10.00 Uhr            Eucharistiefeier
18.30 Uhr            Abendmesse des Pfarreienverbundes

Freitag, 26.12.2014 – 2. Weihnachtstag (Hl. Stephanus)

10.00 Uhr            Eucharistiefeier

Sonntag, 28.12.2014 – Fest der Heiligen Familie

10.00 Uhr            Eucharistiefeier
18.30 Uhr            Eucharistiefeier mit Segnung des Johannesweins

Mittwoch, 31.12.2014 – Silvester (Hl. Silvester, Papst)

17.00 Uhr            Eucharistiefeier zum Jahresschluss

Donnerstag, 01.01.2015   -   Neujahr

10.00 Uhr            Eucharistiefeier
17.00 Uhr            Ökumenischer Neujahrsgottesdienst in St. Georg

Dienstag, 06.01.2014   -   Erscheinung des Herrn

19.00 Eucharistiefeier

Sternsinger

Vom 07.01 – 10.01.2015 sind die Sternsinger in unserer Gemeinde unterwegs
(Näheres siehe Mitteilungen).

Sonntag, 11.01.2015   -   Taufe des Herrn

10.00 Uhr Eucharistiefeier mit Abschluss der Sternsingeraktion im PV

Aktion Dreikönigssingen in Hl. Kreuz 2015

2015_Sternsinger„Die Sternsinger kommen!“ heißt es vom 7. bis 10. Januar 2015 in der Pfarrgemeinde Hl. Kreuz. Mit dem Kreidezeichen „20+C+M+B+15“ bringen die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen in Auerbach und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.

„Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“ heißt das Leitwort der 57. Aktion Dreikönigssingen in diesem Jahr. Es ist inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren (www.sternsinger.org).

Wenn Sie den Besuch der Sternsinger wünschen, tragen Sie sich bitte in die Liste ein, die in der Kirche beim Ausgang ausliegt, oder melden Sie sich im Pfarrbüro (Tel.: 72909). Die Gruppen der Sternsinger werden versuchen, mindestens alle angemeldeten Adressen zu besuchen.

Anmeldeschluss ist der 27. Dezember 2014.

Die Sternsinger laufen im Gebiet der Pfarrei Hl. Kreuz an fünf Terminen in folgenden Bezirken:

Mi, 7.1.
ab 1300
I. Norden: nördlich von Brückweg und Burgstraße
Do, 8.1.
ab 1300
II. zw. Brückweg und Otto-Beck-Straße plus Gebiet ehem. Gärtnerei, zw. Burgstraße und Bachgasse
Fr, 9.1.
ab 1300
III. Gebiet am Alten E-Werk sowie Hochstädten
Sa, 10.1.
1000 – 12.30
IV. Südwesten: westl. der B3 von Gebrüder-Grimmstraße bis Lindenstraße
Sa, 10.1.
ab 1330
V. Südosten: östl. der B3 zw. Bachgasse und  Roonstraße

Einen Stadtplan zur genaueren Orientierung finden Sie hier

Wer mitmachen möchte, kann die Anmeldung ab sofort im Pfarrbüro abgeben oder per mail eine Nachricht senden an:  Irmgard Schatz

- Siehe auch Artikel zum Abschluß der Sternsingeraktion im Bergsträßer Anzeiger vom 15.1.2015 -

 

Gebetsgedenken für verfolgte Christen

Das Evangelische Dekanat und die katholischen Dekanate an der Bergstraße laden
am Montag, den 01.12. um 19 Uhr ein
zu einem einfachen Gedenken für verfolgte Christen.

Am Bürgerwehrbrunnen an der Alten Faktorei am Rand des Weihnachtsmarkts in Bensheim werden die Dekane Arno Kreh und Thomas Meurer gemeinsam mit anderen Gläubigen an die verfolgten Christen erinnern und für sie beten. Gebet für bedrängte und verfolgte Christen Flyer

Denn  nicht allen geht es so gut wie uns. Nicht alle können den Advent mit Lichterglanz, Plätzchenduft und Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt so genießen wie wir: In vielen Ländern werden Menschen, vor allem Christen, wegen ihres Glaubens bedrängt, verfolgt und sogar getötet. Viele Menschen wünschen sich, etwas tun zu können, wenigstens ein Zeichen zu setzen angesichts von Gewalt und Mordtaten.
Die Veranstalter bitten, dass die Teilnehmer Kerzen und Lichter als Zeichen der Verbundenheit mitbringen.

Erster Advent – 10.00 Uhr Familiengottesdienst und Beginn des neuen Kirchenjahres

Am ersten Advent feiern wir gemeinsam um 10.00 Uhr die Heilige Messe als Familiengottesdienst. Musikalisch begleitet wird die Eucharistiefeier vom “Spontanen Musikkreis” und der Organistin Maria Gerlach-Pieroth.

Im Anschluss findet im Gemeindezentrum der alljährliche Empfang zum Beginn des neuen Kirchenjahres statt.

Wir laden herzlich ein!

10. Dezember – die Weihnachtsgeschichte erleben

Einladung zum hautnahen Erleben der Weihnachtsgeschichte

Am Mittwoch, den 10. Dezember, sind Kinder unsere Gemeinde zu einem „Vorbereitungs-Erlebnis-Tag zur Kinderkrippenfeier“ eingeladen. In der Wald- und Wiesenschule Unland von Gabriele Pfaff in Wilmshausen können sie in ‚echtem‘ Stall und mit ‚richtigen‘ Schafen die Weihnachtsgeschichte beispielsweise als Engel oder Hirte miterleben und nachspüren. Die Fotos, die dort entstehen, werden das Krippenspiel um 15. 30 Uhr an Heilig Abend in Heilig Kreuz veranschaulichen. Eingeladen sind die jüngeren Kinder bis zur zweiten Klasse mit oder ohne Begleitung.

Weitere Informationen finden Sie im Informationsblatt (PDF unten auf dieser Seite zum Herunterladen), das auch in der Kirche oder im Pfarrbüro ausliegt. Den Erlebnistag organisiert Natalia Steffens. Wer Lust hat, melde sich spätestens bis zum 3.12.2014 im Pfarrbüro oder direkt bei Natalia Steffens (mobil: 0173 8202587; steffens.natalia@gmail.com) an.  (US)

Infos als PDF herunterladen: Vorbereitungstag Kinderkrippenfeier 2014

Weltmissionstag 2014 – Bericht einer “Missionarin auf Zeit”

Der 26. Oktober 2014 war Weltmissionstag. Katholiken rund um den Globus unterstützten an diesem Tag mit ihrer Kollekte eine der größten solidarischen Aktionen für die Ärmsten der Armen. Missio-Beispielland 2014 ist Pakistan, und der Leitspruch der Weltmission 2014 bringt die Hoffnung und das Lebensgefühl der katholischen Kirche in Pakistan auf den Punkt: „Euer Kummer wird sich in Freude verwandeln“ (Joh 16,20b).

Anlässlich des Weltmissionstages war die Heidelberger Studentin Christina Hellinge nach Bensheim-Auerbach in die Heilig Kreuz Kirche gekommen. Sie berichtete in der sonntäglichen Eucharistiefeier über ihr Missionsjahr in Afrika. Als “Missionarin auf Zeit” hatte die junge Frau nach ihrem Abitur ein Jahr in Tansania verbracht. Dort lebte sie mit der Kongregation der “Schwestern Unserer Lieben Frau” und half vor allem bei der Schulausbildung der Kinder. Ihre Hauptmotivation für das Missionsjahr war “die Solidarität” mit den Armen. In Afrika suchte und fand Christina Hellinge ihre Aufgaben in einem für Westeuropäer fremden kulturellen Umfeld, in dem Schläge für Kinder in der Schule genauso auf der Tagesordnung stehen wie Vorurteile der männlichen Bevölkerung gegenüber Frauen.

Eine prägende Erfahrung für die junge Missionarin war, dass “der Glaube den Alltag der Menschen ständig begleitet und sie dies offen und mit Freude erfüllt, bekunden.” Glaube gibt den Menschen Hoffnung und Zuversicht im Angesicht von Hunger und Krankheiten. In der hektisch betriebsamen Welt der Heimat “kommt der Glaube dagegen häufiger zu kurz”.

Es sind solche lebensnahen, berührenden, teils bedrückenden, gleichzeitig ermutigenden und motivierenden Berichte aus der direkten Begegnung mit Armut und Bedürftigkeit, die unsere Solidarität fordern und fördern. Die Distanz zu den Armen in der Welt wird kleiner, die Hoffnung wächst. Hoffentlich folgen noch viele weitere mutige junge Frauen und Männer dem engagierten und mutigen Beispiel von Frau Hellinge!

Gerd Müller

Missionssonntag 2014